Zoo Berlin Panda Garden

Schon vom Elefantentor beeindruckt der rotleuchtende chinesische Besucherpavillon und lässt aus der Ferne das Erlebnis erahnen. Von seiner Aussichtsplattform erleben die Besucher erste Einblicke in die Außenanlage des Panda-Weibchens. Wenige Meter weiter werden sie von dem chinesischen Tor empfangen und gelangen über eine Brücke auf die Besucher-Plaza.

Spätestens jetzt tauchen sie ein in das 5480 m2 große Areal und erleben ein Stück China mitten im Berliner Zoo. Das Hauptgebäude, welches die Außengehege der beiden Pandas trennt, ist das architektonische Highlight und stellt eine überzeugende Neuinterpretation des traditionellen, chinesischen Pavillonbaus dar. Das Betondach schwebt auf der Plaza, die als Bambus stilisierten Stahlstützen sind als solche kaum zu erkennen. Das Gebäude, in dem auch die Innengehege und der Stall von Meng Meng und Jiao Qing sowie die Pflegerbereiche und ein Labor untergebracht sind, wirkt luftig und zurückgenommen. Vorbild für das Landschaftskonzept der Panda-Anlage ist die Heimat der seltenen Tiere, die östlich des tibetischen Hochplateaus gelegene Provinz Sichuan. Bambus, Gesteinsformationen und kleine Wasserläufe prägen nicht nur den Lebensraum der Tiere. D

ie Landschaft fließt von den Außengehegen durch die gesamte Anlage. Organische Formen an Boden und Decke sowie Pflanzinseln mit Bambusstauden heben die Grenzen zwischen Innen und Außen weitestgehend auf. Eine Ausstellung ergänzt den Ausflug nach Fernost und thematisiert Habitat und Leben der Großen Pandas.